Thermokamera: das ist wichtig!

Um exakte Temperaturschwankungen zu erkennen, bietet sich die Verwendung einer Thermokamera durchaus an. Was ist beim Einsatz zu beachten?

Die Thermokamera: Vielfalt und Präzision für die Messtechnik

Damit auch Detailveränderungen problemlos gemessen werden können, eignet sich die sogenannte Thermokamera. Mit dieser wird es möglich, die elektromagnetischen Wellen eines jeden Körpers genauer zu analysieren und somit Temperaturwerte festzustellen. Eine derartige Überschaubarkeit ermöglicht es somit, in jedem Umfeld exakte Temperaturangaben festzustellen und diese für die eigene Planung zu berücksichtigen.

In diesem Ratgeber wird auf dieser Grundlage deutlich, in welchen Bereichen sich die Thermokamera einsetzen lässt und welche Vorteile sich in dieser Hinsicht rund um die moderne Technik ergeben.

So funktioniert die Thermografie

Durch die elektromagnetischen Wellen lassen sich Temperaturunterschiede stets exakt wahrnehmen. Der integrierte Infrarotsensor kann die Intensitätsverteilung auf diese Weise genauer feststellen, um Abweichungen jederzeit aufzunehmen. Diese wirken sich auf dieser Grundlage direkt auf die Temperatur der Umgebung aus, sodass sich für den Bereich der festinstallierten Thermokamera möglichst konkrete Eindrücke wiedergeben lassen.

Das Erkennen derartiger Ungenauigkeiten ermöglicht dann ein sofortiges Beheben dieser Strukturen, um auf ein automatisierbares System zur Temperaturregulation zurückzukommen. Erhältlich ist eine derartige Technik innerhalb mehrerer Geräte, sodass sich genau die richtige Ausführung für die vorhandene Umgebung wählen lässt. Durch die Anbringung der Thermokamera wird daher ein fester Bereich gewählt, der sich auf diese Weise genauer betrachten lässt, um Temperaturunterschiede automatisch festzustellen und im verknüpften System zu vermerken.

Die Darstellung dieser Informationen erfolgt sowohl als klassische Temperaturanzeige als auch durch ein Wärmebild mit hoher Auflösung, um mögliche Unterschiede innerhalb der beobachten Zone schneller wahrzunehmen.

Die Darstellung dieser Informationen erfolgt sowohl als klassische Temperaturanzeige als auch durch ein Wärmebild mit hoher Auflösung, um mögliche Unterschiede innerhalb der beobachten Zone schneller wahrzunehmen.(#01)

Stetige Darstellung als Wärmebild

Die Darstellung dieser Informationen erfolgt sowohl als klassische Temperaturanzeige als auch durch ein Wärmebild mit hoher Auflösung, um mögliche Unterschiede innerhalb der beobachten Zone schneller wahrzunehmen. Die Durchschnittstemperatur wird durch die Funktion der Thermografie somit vollkommen unbrauchbar, da sich die exakten Werte für jeden Punkt im Raum feststellen lassen. Auf diese Weise steht mit den richtigen Systemen für jeden Raum eine konkrete und äußerst fähige Messtechnik zur Verfügung, mit der sich die gewünschten Erhebungen ermitteln lassen.

Diese lassen sich dann wiederum dazu nutzen, die eigenen Klimamodelle im Haus oder innerhalb der Arbeitsstelle zu verändern und auf exakte Analysen zu setzen. Auch direkt agierende Systeme lassen sich mit der Thermokamera verbinden, um bei auftretenden Unterschieden direkte Gegenmaßnahmen einzuleiten. So können beispielsweise digitale Heizungsanlagen oder Strukturen zur Fensteröffnung schnell und unkompliziert auf die Umgebung reagieren, sodass sich bei abnehmenden Temperaturen die Heizung aktivieren lässt oder bei wärmerem Wetter das Fenster geöffnet wird.

In diesen Bereichen wird die Thermokamera eingesetzt

Eine derartige Technik findet bisher zwar selten im privaten Bereich Anwendung, würde sich allerdings auch ganz gut mit den vorhandenen Smart Home Geräten verbinden lassen. Bisher wird die Thermografie mit spezifischem Wärmebild allerdings eher in der Früherkennung von Bränden angewendet, um beispielsweise Wälder oder andere gefährdete Orte möglichst effektiv zu schützen. Auch in der Industrie können die exakten und in Echtzeit erstellten Wärmebilder für zusätzliche Sicherheit sorgen, wodurch die Feuergefahr minimiert wird und die täglichen Routinen stets sicher bleiben.

Um die Temperaturkennzeichnung möglichst einheitlich und strukturiert zu gestalten, eignen sich der Erwerb mehrerer Kameras, die mit gleicher Bildauflösung für die Erstellung klar erkennbarer Wärmebilder sorgen. Auf diese Weise wird es möglich, auch mehrere Umgebungen sicher im Blick zu behalten und Temperaturunterschiede im gesamten Gebäude festzustellen.

Mithilfe einer klaren Überwachungsstruktur können die Verantwortlichen im Unternehmen schnell dafür sorgen, die Heizsysteme zu optimieren und auf nachhaltigere sowie effizientere Strukturen zurückzugreifen.

Video: tec-check – Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Ideal zum Aufspüren geringster Temperaturunterschiede

Der größte Vorteil der Systeme ist, dass sich auch kleinste Temperaturunterschiede stets schnell und zuverlässig ermitteln lassen. Jede kleinste Veränderung wird samt Zeit und potenzieller Ursache systemisch festgehalten und über das entsprechende Wärmebild verdeutlicht. So wird es nicht zum Problem, auch nach einem Notfall schnell über die möglichen Folgen und Ursachen Bescheid zu wissen, um die Lage für zukünftige Situationen zu verbessern.

Eine derartige Technik ist allerdings nicht nur für Unternehmen und industrielle Umgebungen entscheidend, sondern kann auch in privaten Haushalte schnell zur gewünschten Flexibilität führen.

Die Integration einer Thermokamera in privaten Haushalten ermöglicht beispielswiese eine gute Ergänzung der vorhandenen Rauchmelder. Die Kameras sind hierbei allerdings nicht für die Raucherkennung verantwortlich, sondern ermöglichen die Steuerung und Erkennung aller vorhandenen Temperaturunterschiede. Durch die Wahl eines geeigneten Standorts wird es schnell und unkompliziert möglich, die eigene Haustechnik zu verbessern und auf moderne Strukturen zurückzugreifen. Mithilfe der vielfältigen technischen Umsetzungen wird dies kein Problem.

Moderne Systeme für exakte Temperaturen

Einer der größten Vorteile für private Haushalte und Unternehmen ist, dass durch eine Kombination mit den richtigen Anlagen auch eine direkte Steuerung möglich wird. Wenn die Wärmebildkamera in dieser Hinsicht direkt mit den Heizungssystemen und anderen technischen Anlagen im Haus verbunden ist, lässt sich auch eine automatische Anpassung vollkommen unkompliziert einrichten. So können die vorhandenen Systeme exakt auf die gewünschten Temperatureinstellungen reagieren, um im Winter beispielsweise 25 Grad zu ermöglichen.

Über die damit verknüpften Einrichtungen wird es schnell möglich, auch das System mit wenigen Klicks zu verändern und die gewünschte Temperatur beispielsweise auf 22 Grad zu reduzieren. Die Messung erfolgt auch hierbei dann direkt mit der Thermokamera, um an jedem Ort auf ein verlässliches Wärmebild zurückgreifen zu können. Mithilfe der portablen Kameras lässt sich auch der Ort der Anbringung stets flexibel anpassen, um jederzeit an der gewünschten Stelle messen zu können und von einer modernen Messtechnik zu profitieren.

Um exakte Temperaturschwankungen zu erkennen, bietet sich die Verwendung einer Thermokamera durchaus an. Aber wann und in welchem Kontext werden derartige Geräte benötigt?

Um exakte Temperaturschwankungen zu erkennen, bietet sich die Verwendung einer Thermokamera durchaus an. Aber wann und in welchem Kontext werden derartige Geräte benötigt? (#02)

Weitere Tipps zum richtigen Heizen

Die Thermokamera erleichtert daher auch das Heizen in der eigenen Wohnung und ermöglichen durch eine schnelle und gezielte Rückmeldung ein deutlich nachhaltigeres Heizen.

Die folgenden 3 Tipps sind daher eine gute Unterstützung, um gemeinsam mit der Wärmebildkamera für einen möglichst geringen Energieverbrauch zu sorgen und immer alle Faktoren im Blick zu behalten:

  • Richtige Temperatur finden
    Schwankende Außentemperaturen führen meist dazu, dass auch die Temperaturwahrnehmung im Innenraum variiert. Aus diesem Grund sollte eine gute Mitteltemperatur gefunden werden, die das Heizen systemisch vereinfacht und für eine Entlastung der Heizung sorgen kann. Im Wohnbereich reichen hierfür meist bereits 20 bis 22 Grad aus, sodass die Heizung in Kombination mit der automatischen Anpassung etwas geschont werden kann.
  • Strukturierte Regelung vornehmen
    Um auch nach dem Heizen für ein Halten der Temperatur sorgen zu können, bietet sich die Verwendung eines Thermostatventils an. Dieses sorgt dafür, dass sich die aktiven Temperaturen konstant verwalten lassen und auch bei aktiven Heizungen für eine Drosselung zu sorgen. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, müssen somit nicht weitere Kapazitäten genutzt werden, wodurch sich die Wärmezufuhr exakt regeln und bei Bedarf regulieren lässt.
  • Regelmäßig Lüften
    Eine der einfachsten Möglichkeiten für eine gute Temperatur im Haus oder in der Wohnung ist das Lüften. Meist lassen sich auch auf diese Weise bereits stickige Räume auslüften, um den Einsatz umweltunfreundlicher Systeme so gering wie möglich zu halten. Besonders in verkehrsberuhigten Umgebungen stellt das Lüften häufig einen guten Ansatz dar, um eine gute Luftqualität zu erzielen und gleichzeitig die Lüftungsanlage vermieden wird.

Feuchtigkeit wird schnell zur Gefahr im Haus

Dennoch sollte beim Lüften möglichst genau darauf geachtet werden, Feuchtigkeit nicht in die Wohnung oder sogar an die Wände zu lassen. Diese kann unter gewissen Umständen oder bei einer fehlerhaften Dämmung schnell zu einer Gefahr werden, wodurch einerseits das Wärmekonzept gestört wird und andererseits die Schimmelgefahr deutlich ansteigt.

Diese kann schnell zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, weshalb eine Infrarotkamera mit Wärmebild für eine möglichst frühzeitige und exakte Erkennung sorgen soll.

Die Verknüpfung mit den anderen technischen Elementen ermöglicht auf dieser Grundlage eine klare Erkennbarkeit durch eine gute Bildauflösung der Kamera. So können die kritischen Punkte im Haushalt bereits vor der Entstehung möglicher Schimmelstellen erkannt werden, um sich vor derartigen Problemen zu schützen.

Im Lieferumfang beim Kauf einer Thermokamera im Baumarkt ist neben der reinen Ausführung daher auch meist eine konkrete Anleitung hinterlegt, um die Verbindung mit gewissen Analysetools geschickt zu verbinden.

Ist ein derartiges System zur Schimmelerkennung vorhanden, lässt sich ein Befall durch die kleinen und gesundheitsschädlichen Pilze somit problemlos vermeiden.

Ist ein derartiges System zur Schimmelerkennung vorhanden, lässt sich ein Befall durch die kleinen und gesundheitsschädlichen Pilze somit problemlos vermeiden.(#03)

So wird Schimmel vermieden

Ist ein derartiges System zur Schimmelerkennung vorhanden, lässt sich ein Befall durch die kleinen und gesundheitsschädlichen Pilze somit problemlos vermeiden. Besonders in Altbauten oder Gebäuden mit einer fehlerhaften Dämmung kann es schnell zu derartigen Problemen kommen, weshalb eine regelmäßige Prüfung nicht schaden kann. Nur so kann vermieden werden, dass allergische Reaktionen oder sogar Atemwegserkrankungen hervorgerufen werden, um die Gesundheit in den eigenen vier Wänden zu verbessern.

Die beste Lösung ist daher das regelmäßige Lüften der Wohnung, um einen guten Luftaustausch zu ermöglichen. Um vollständig sicherzustellen, dass die Schimmelgefahr ausbleibt, bietet sich durchaus auch die Integration einer zusätzlichen Analysetechnik an, um Gefahrenpunkte vorab zu ermitteln. Sollten derartige Gefahren durch die Thermokamera erkannt werden, kann sich auch ein Filtersystem zum Einziehen der Flüssigkeit durchaus anbieten, um die eigenen Wände zu trocknen und Schimmel von Beginn an effektiv zu bekämpfen.

Mit der Thermokamera auf der sicheren Seite

Die Thermokamera wird daher sowohl für produzierende Unternehmen als auch Privathaushalte zu einer guten Umsetzung. So wird es schnell und problemlos möglich, die exakten Temperaturen über verschiedenste Kennzeichnungspunkte zu erkennen und schnell notwendige Änderungen einzuleiten. Um eine derartige Analyse weiter zu vereinfachen, lassen sich beim Kauf im Baumarkt auch weitere Systeme erwerben, die den Lieferumfang durch zusätzliche Kameras oder spezielle Raumausführungen ergänzen.

Auf diese Weise steht für jeden Ort die richtige Ausführung zur Verfügung, um die Infrarotkamera möglichst funktional zu verwenden. Für das eigene Heizsystem ist diese Struktur daher perfekt geeignet, um mit hoher Auflösung und perfekter Qualität alle Temperaturinformationen in Echtzeit im Blick zu behalten. So kann jeder von einer schnellen und vollwertigen Erkennung profitieren, um in den Bereichen Dämmen und Heizen für die gewünschte Sicherheit zu sorgen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Dario Sabljak -#01: Dario Sabljak -#02: Joyseulay -#03: Andrey_Popov

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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