Dreifachverglasung und Pufferspeicher sichern Wärmespeicherung bis zu zwei Wochen

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Die GWW hat in Wernigerode ein energieautarkes Mietshaus errichtet, das als erstes Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt mit der „Grünen Hausnummer Plus“ von LENA prämiert wurde. Seit Frühjahr 2025 nutzen die Wohneinheiten eigenständige Photovoltaikanlagen für Strom und Solarthermie für die Fußbodenheizung. Eine ergänzende Holzpelletheizung sichert die Wärmeversorgung in der kälteren Jahreszeit. Durch intelligente Dämmung und einen großen Pufferspeicher werden signifikante Einsparungen bei den Betriebskosten erzielt und gleichzeitig das Klima entlastet.

Frühjahr 2025: GWW-Neubau Sonnenhaus gewinnt Grüne Hausnummer Plus Auszeichnung

Als erstes Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt wurde das Sonnenhaus der GWW in Wernigerode mit der LENA-Auszeichnung „Grüne Hausnummer Plus“ geehrt. Bei der offiziellen Zeremonie im Frühjahr 2025 überreichten Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann und LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein die Tafel an GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann. Der Neubau vereint Photovoltaik, Solarthermie, Pelletheizung, Dreifachverglasung und Speichersysteme und ermöglicht Mietern eine klimafreundliche, energieautarke Versorgung und reduzierte Nebenkosten. Barrierefreie Wohnungen, E-Ladeplätze und attraktive Balkonflächen ergänzen das Konzept.

Gebäudedach nutzt Sonnenenergie, unterstützt durch CO?-neutrale Pelletheizung im Winter

Eine Vollbelegung der Dachfläche mit Photovoltaikpaneelen, kombiniert mit einer Solarthermieanlage, sichert die Wärmeversorgung der Fußbodenheizung. Von April bis Oktober genügt die gewonnene Solarenergie für eine vollständig autarke Heizung. Für kältere Tage kommt eine CO?-neutrale Holzpelletheizung als Zusatzwärmeerzeuger zum Einsatz. Zusätzliche Energiestabilität gewährleisten dreifach verglaste Fenster und ein im Keller installierter, großvolumiger Pufferspeicher, der überschüssige Wärme für bis zu zwei Wochen bevorratet und punktuelle Bedarfsspitzen ausgleicht.

Barrierefreie Erdgeschosswohnungen im Sonnenhaus mit großzügigen Balkonen und Loggien

Das Wohnhaus umfasst 15 moderne Apartments mit Raumgrößen von zwei bis vier Zimmern und inkludiert Maisonette-Wohnungen über zwei Etagen. Im Erdgeschoss sind sämtliche Barrieren beseitigt, sodass die Zugänge und Bäder vollständig rollstuhlgerecht nutzbar sind. Alle Wohneinheiten verfügen über eine offene Küchenlandschaft, die nahtlos in den Wohnbereich übergeht. Jede Wohnung besitzt privaten Freiraum in Form von Terrasse, Balkon oder Loggia. Zusätzliche Stellplätze mit E-Mobilitäts-Anschlüssen ergänzen das Mobilitätskonzept und bieten schnellem Ladestations-Management intuitivem.

Mit Sonnen-Nulltarif nutzen Mieter selbst erzeugten Solarstrom ohne Zusatzkosten

Die Dachbegrünung beherbergt sechzehn separate PV-Anlagen, von denen jede exakt einer Wohnung zugeordnet ist. Tagsüber produzieren diese Module Strom für den direkten Verbrauch im Haushalt, zum „Sonnen-Nulltarif“ für Geräte wie Waschmaschinen oder Computerarbeitsplätze. Zusätzlich speist eine an das System gekoppelte PV-Anlage mit Speicher den Allgemeinstrom für Gemeinschaftsflächen, etwa Treppenhaus und Flure. Dank dieser konsequenten Dekarbonisierung können Bewohner ihre Nebenkosten um bis zu fünfzig Prozent senken und die lokale Netzauslastung optimieren.

LENA-Geschäftsführer Mühlstein lobt GWW-Konzept: Klimaschutz, soziale Verantwortung und Qualität

Technisch und architektonisch innovative Ansätze der Gebäudegestaltung hob Energieminister Willingmann hervor und betonte die außergewöhnliche Pionierrolle der GWW. Er machte deutlich, dass Mieterinnen und Mieter nicht nur von bis zu 50 Prozent niedrigeren Nebenkosten profitieren, sondern auch das Klima durch rund 36 Tonnen eingespartes CO? pro Jahr entlastet wird. ‚Das muss Schule machen‘, so Willingmann. LENA-Geschäftsführer Mühlstein unterstrich die Verbindung aus sozialer Verantwortung, Klimaschutz und moderner Lebensqualität und urbaner Vielfalt.

Zeigermann plädiert für Betriebskostenorientierung statt Kaltmiete als ausschlaggebender Faktor

Der Geschäftsführer Christian Zeigermann verdeutlicht das lange Ziel der GWW: dauerhaften Wohnkomfort in einem ökologischen Konzept zu verbinden. Mit dem Sonnenhaus werden jährlich rund 36 Tonnen CO? eingespart und die Betriebskosten für die Nutzer langfristig gesenkt. Zeigermann argumentiert, dass hinsichtlich Mietentscheidungen nicht mehr die Kaltmiete im Vordergrund stehen dürfte, sondern die Betriebskostenstruktur und der Energieverbrauch als zentrale Kriterien für Mieter berücksichtigt werden müssen. Unter Gewährleistung umfassender Verbrauchstransparenz im täglichen Gebrauch.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2024 prämiert GWW-Sanierung mit umfassendem, innovativem Klimagarten-Konzept

Die Wohnungs- und Gewerbebaugesellschaft Wernigerode verantwortet die Verwaltung von mehr als 3.000 Wohnungen sowie über 28 Gewerbeflächen, zu denen das renommierte Kino Volkslichtspiele und das kreative Loft im Marstall gehören. Für die umfassende Modernisierung des Gebäudeblocks mit dem neu angelegten Klimagarten erhielt sie 2024 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Mit der Umsetzung des Sonnenhausprojekts demonstriert sie ein wegweisendes, deutschlandweit einmaliges Konzept für CO?-reduzierten und energieeffizienten Wohnungsbau. Es verbindet Ressourcenschonung und zukunftsweisende Architektur.

Durch eine flächendeckende PV-Anlage auf dem Dach, Solarthermie für Heizung und einen großdimensionierten Pufferspeicher erreicht das GWW-Sonnenhaus von April bis Oktober vollständige Heizautarkie. Eine CO?-neutrale Holzpelletheizung springt in der kalten Jahreszeit ein. Dreifachverglasung sowie Wärmedämmung minimieren Wärmeverluste. Bewohner nutzen tagsüber erzeugten Strom individuell und senken ihre Nebenkosten um bis zu fünfzig Prozent. Mit einer jährlichen CO?-Einsparung von 36 Tonnen fungiert das Gebäude als Vorzeigemodell für künftige Projekte. zukunftsweisend effizient nachhaltig.

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