Die Jahresbilanz 2025 der evm zeigt, dass etwa 72 Millionen Kilowattstunden ökologisch erzeugter Strom aus eigenen Anlagen in das Netz eingespeist wurden. Davon steuern Windkraftanlagen rund 57 Millionen Kilowattstunden bei, während Photovoltaikanlagen knapp 15 Millionen Kilowattstunden beisteuern. Das Wasserkraftwerk Nauroth trägt zusätzlich zur Stabilität der Energiebilanz bei. Mit dieser Gesamtproduktion werden circa 58.000 Haushalte versorgt, was die wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der evm im Mittelrheingebiet unterstreicht und fördert lokale Resilienz
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evm-Region Mittelrhein erzielt 72 Millionen kWh regenerativen Stroms 2025
Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) kombinierte 2025 mehrere erneuerbare Energieformen: Die drei Solarparks in Mastershausen, Görgeshausen und Hachenburg erzeugten einen signifikanten Anteil, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf firmeneigenen Dächern, und trugen zur regionalen Wertschöpfung bei. Die Windparks in Höhn und Waigandshain lieferten rund 57 Millionen Kilowattstunden. Das Wasserkraftwerk Nauroth trug mit konstantem Output zur Stabilität bei. Insgesamt erreichte die evm so einen Ökostromertrag von etwa 72 Millionen Kilowattstunden und versorgte 58.000 Haushalte.
Höhn und Waigandshain liefern 57 Millionen kWh Windstrom jährlich
Der Windkraftanteil an der regenerativen Energieerzeugung der evm belief sich im Jahr 2025 auf etwa 57 Millionen Kilowattstunden von insgesamt 72 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht einem Anteil von nahezu 80 Prozent. Am 25. Dezember wurde mit 568.085 Kilowattstunden pro Tag ein Höchstwert verzeichnet. Darstellung dieser Kennzahlen zeigt die hohe Effizienz und Belastbarkeit der Windkraftanlagen, die als tragendes Gerüst der regionalen Stromversorgung zuverlässig kontinuierliche Leistungen erbringen. trägt wesentlich zur Versorgungssicherheit bei.
Photovoltaikausbau zeigt Wirkung: EVM liefert mehr Energie als erwartet
Im Kalenderjahr 2025 verzeichneten die drei Solarparks in Hachenburg, Görgeshausen und Mastershausen sowie die Photovoltaikinstallationen auf eigenen Betriebsgebäuden der evm einen Gesamtenergieertrag von nahezu 15 Millionen Kilowattstunden. Dieser Wert stellt eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar. Als ertragsstärkster Tag gilt der 12. Juni 2025 mit 77.283 Kilowattstunden Tagesleistung. Diese ausführlichen Daten belegen die stetig zunehmende Effizienz der PV-Infrastruktur und den Ausbau nachhaltiger Energiequellen regionale Wertschöpfung gestärkt und Zukunftsperspektiven.
Hydrokraftwerk Nauroth trägt verlässlich entscheidend zur regionalen Energieversorgung bei
Das Wasserkraftwerk Nauroth liefert konstant erneuerbare Energie und sorgt damit für stabile Betriebsbedingungen im Stromnetz. Obwohl die Produktionsmenge pro Jahr geringer ist als bei Wind- und Solaranlagen, punktet die Anlage mit kontinuierlicher Einspeisung. Diese Gleichmäßigkeit gleicht volatile Erzeugungsprofile aus, minimiert Frequenzabweichungen und fördert Reservekapazitäten. Die umweltfreundliche Anlage der evm arbeitet emissionsfrei und unterstützt langfristig Klimaziele. Über ein digitales Regelungssystem passt die Anlage ihre Leistung flexibel an den aktuellen Bedarf an.
Bau des Windparks Schneifelhöhe markiert nächsten Schritt zur Klimaneutralität
Vor kurzem nahm die evm in der Verbandsgemeinde Prüm den Baubeginn des Windparks Schneifelhöhe in Angriff. Die Windenergieanlage wird insgesamt 77 Megawatt Leistung aufweisen und soll bis 2026 ans Netz gelangen. Anschließend ist eine Jahresproduktion von ungefähr 200 Millionen Kilowattstunden grünen Stroms zu erwarten. Nach Aussage von Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm, stellt das Projekt den größten Ausbau erneuerbarer Kapazitäten in der Region dar und markiert einen Meilenstein der Energiewende.
Schneifelhöhe Windpark beschleunigt den Umstieg auf klimaneutrale Stromversorgung massiv
Die Verbundsysteme der evm – Windparks, Solarparks und ein Wasserkraftwerk – produzieren gemeinsam etwa 72 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom jährlich und versorgen 58.000 Haushalte nachhaltig. Das Zusammenspiel der Technologien sichert eine stabile Energieversorgung, verringert Treibhausgase und schafft wirtschaftliche Impulse in der Region. Die Windenergie bildet den Schwerpunkt, Photovoltaik steigert kontinuierlich die Leistung, und das Wasserkraftwerk stabilisiert die Einspeisung. Mit Schneifelhöhe erweitert die evm ab 2026 ihre Kapazitäten erheblich, klimaneutral, wirtschaftsstark, zukunftsfähig.

