Die PV-Speicherfarm in Düsseldorf erzeugt jährlich rund 88 000 kWh Solarstrom, von dem 49 Prozent direkt vor Ort genutzt werden. Durch E3/DC one-Hauskraftwerke mit insgesamt 94 kWh Speicherkapazität erreicht der gemischt genutzte Komplex einen Autarkiegrad von 66 Prozent. Intelligentes Lastmanagement bündelt Energieflüsse und minimiert externe Netzbezüge. So lassen sich Stromkosten nachhaltig senken und der Ausbau der Trafostation verzögern, während Büros, Wohnungen und Hallen zuverlässig versorgt werden.
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Durchlauferhitzer und Wärmepumpen verursachen kurzfristig hohe Stromlastspitzen im Komplex

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)
Der Gebäudekomplex beinhaltet 250 m² Wohnfläche sowie 700 m² Büro- und Gewerbenutzfläche und definiert damit seinen räumlichen Rahmen. Der jährliche Strombedarf im Komfortbetrieb liegt bei etwa 35.000 kWh, während der Wärmebedarf rund 30.000 kWh beträgt. Durchlauferhitzer und drei Wärmepumpen verursachen kurzzeitig hohe Leistungsanforderungen. Zukünftig sind zudem E-Ladeinfrastruktur vorgesehen. Da der Netzanschluss lediglich 50 kW liefert, wird eine Ergänzung durch eine Speichersystemlösung verwendet, um eine Spitzenlast von 100 kW zu ermöglichen.
Kurzzeitige Lastspitzen zuverlässig abgefangen durch E3/DC-Farm mit 96?kW Batteriekraft
Durch die E3/DC-Farm adressiert Wohnen mit Energie die Beschränkung des Netzanschlusses und stellt fehlende Spitzenleistung bereit. Acht unabhängige one-Hauskraftwerke bündeln Solarertrag und Batteriespeicher, um bedarfsgerecht bis zu 96 Kilowatt zu liefern. Dieses dezentrale Energiesystem fängt Verbrauchsspitzen sicher ab, ohne den Netzbetreiber zu belasten. Vorteile sind schlanke Installationswege, modularer Aufbau und die Vermeidung teurer Ausbauprojekte bei gleichzeitiger Optimierung der Eigenstromnutzung. Das System erhöht die Netzintegration erneuerbarer Energien und steigert die Versorgungssicherheit.
Farmbetrieb nutzt acht one-Einheiten für kurzfristige Spitzenabdeckung optimal zuverlässig
Ausgelegt auf ein Lastprofil mit variierenden Spitzenbeanspruchungen nutzt das Hauskraftwerk one eine C-Rate von 1, um sowohl volle Ladungen als auch komplette Entladungen innerhalb einer Stunde abzuwickeln. Jedes der acht Module stellt bis zu 12 Kilowatt Leistung bereit; gemeinsam summiert sich die verfügbare Power auf 96 Kilowatt. Die präzise abgestimmte Speicherkapazität von 94 kWh sorgt dafür, dass temporäre Lastspitzen zuverlässig abgefangen und Kosten gesenkt werden und die Netzstabilität dauerhaft gewährleistet. optimiert.
Platzsparende dezentrale Wechselrichter strukturieren PV-Leistung und vermeiden lange Kabelwege

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)
Die Photovoltaikfarm setzt acht kompakte Hybrid-Wechselrichter ein, um die um die hundert Kilowatt-Peak PV-Leistung effizient in Nutzstrom umzuwandeln. Mithilfe ihrer dezentralen Montage an den jeweiligen Modulstandorten werden lange Kabelwege vermieden, die zu Leistungsverlusten führen könnten. Auf diese Weise lassen sich vorhandene Kellerräume und Techniknischen optimal ausnutzen. Ein Großwechselrichter im Technikraum wäre nicht nur platzintensiv, sondern auch weniger belastbar bei variierenden Einspeisungen. Zudem gewährleistet das modulare System jederzeit eine einfache Skalierbarkeit.
Virtuelle Ansicht aller Anlagen ermöglicht dezentralisiertes Monitoring und Steuerung
Der E3/DC Farmmanager steuert die Koordination von acht vernetzten Hauskraftwerken und bildet eine zentrale Energiezentrale. Die intuitive Benutzeroberfläche visualisiert Stromerzeugung, Speicherstatus und Verbrauchsmuster in Echtzeit. Auf Basis dieser Daten regelt die Software den Eigenverbrauch, verteilt Lasten und reduziert die Netzbelastung. Tritt ein Netzausfall ein, koppeln sich jeweils zwei Systeme zu einer Insel und versorgen kritische Stromkreise mit bis zu 24 kW Notstrom. Automatischer Nachladeprozess über Photovoltaik stellt Reserven wieder her.
Übergangslösung überbrückt Trafostationausbau und steigert Autarkie auf 66 Prozent
Bis zum Jahr 2026 wird die installierte Solarstromanlage voraussichtlich 88000 Kilowattstunden generieren. Davon werden rund 49 Prozent direkt im Objekt verbraucht, was den Eigenverbrauch signifikant erhöht. Ein Autarkiegrad von 66 Prozent trägt zur langfristigen Kostendämpfung bei und senkt den Bedarf an zugeführtem Netzstrom. Parallel operiert das System als Übergangsenergiequelle bis zum geplanten Trafostationsausbau und vermeidet dadurch hohe Kosten für temporäre Mietstationen und sichert eine dauerhaft verlässliche Energieversorgung während der Ausbauphase.
Acht E3/DC one-Hauskraftwerke gewährleisten flexible Stromversorgung für wechselnde Lastprofile
Energieautarke Absicherung kritischer Lasten ermöglicht die Kombination aus acht E3/DC one-Systemen, die in Summe bis zu 100 kW Spitzenleistung bereitstellen. Dezentrale Hybrid-Wechselrichter verarbeiten rund 100 kWp PV-Leistung lokal, während je 12 kW Lade- und Entladeleistung die Batterien schnell verfügbar machen. Zentral gesteuert vom Farmmanager, optimiert die Anlage Lastspitzen, steigert den Autarkiegrad auf 66 Prozent und spart langfristig Netzausbau- sowie Betriebskosten. Platzsparende Anordnung und modulare Bauweise gewährleisten flexible Skalierbarkeit für wechselnde

